Porta Hebraica
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Exkursion nach Israel

Das Forschungsprojekt „Porta Hebraica“ führte die Projektgruppe von Prof. Dr. Heiner Klocke, Campus Gummersbach und Dr. Ittai Tamari, Ludwigs-Maximillians-Universität München, vom 2.-14. Dezember 2008 nach Israel.

Zum besseren Verständnis kultureller Zusammenhänge und historischer Hintergründe unternahmen wir diese eindrucksvolle und abenteuerliche Reise im Minibus durch das Land zwischen Libanon, Jordanien, Ägypten und Mittelmeer. Es war und ist die Heimat von Menschen mit ganz unterschiedlicher Kultur, Geschichte, Religion und Lebensweise.

Von Tel Aviv fuhren wir nach Haifa, dem Weltzentrum der Bahai-Religion. Durch Galiläa führte uns die Reise weiter in den Norden Israels nach Peqi’in. Die Menschen hier sind Drusen, eine vor ca. 1000 Jahren gegründete Religionsgemeinschaft, die hauptsächlich im Libanon, Syrien und Israel lebt. Dann ging es über Zefat, wo sich orthodoxe Juden angesiedelt haben, zum See Genezareth.

Nach einem Abstecher in die militär-strategisch wichtigen Golan-Höhen fuhren wir entlang der jordanischen Grenze durch die autonome West Bank zum Toten Meer. Dort gönnten wir uns ein Bad im berühmten Mineralschlamm. Durch die einzigartige Lage von über 400 Meter unter dem Meeresspiegel konnten wir dann die Sonne ohne Reue genießen. Gespannt waren wir auf Qumran, berühmt durch den Fund der aus dem 3 Jh. v. Chr. stammenden Schriftrollen, dem ältesten Manuskript des Alten Testaments. Beduinen fanden sie 1947 durch Zufall in den Berghöhlen am Toten Meer. Von der Jugendherberge am Fuße der Felsenstadt Masada aus stiegen wir vor Sonnenaufgang auf das Hochplateau, wo sich vor 2000 Jahren ca. 1000 Juden über ein Jahr lang vor den Römern verschanzt haben.

Nächste Reiseetappe war die Negev-Wüste im Süden Israels. Der Aufenthalt in den Kibbuzin Yotvata und Ketura führte uns die besonders widrigen Lebensumstände in der Wüste vor Augen. Wir staunten, hier eine voll-klimatisierte Milchkuhfarm und Dattelpalmen-Plantagen vorzufinden!

Höhepunkt der Reise war jedoch Jerusalem, die legendäre Tempelstadt Davids und Salomons, die Stätte der Passion und Auferstehung Christi und der Ort, von dem aus Mohammed seine Himmelreise antrat. Jerusalem birgt die heiligen Stätten dreier Religionen: die Tempelmauer der Juden, die Grabeskirche der Christen und der Felsendom der Moslems. Unsere Unterkunft hier war auf dem Campus der Hebräischen Universität.

Die Rückreise führte über Yafo und Tel Aviv am letzten Tag des Waffenstillstandes zwischen Israel und der Hamas zurück nach Köln.
Mit vielen außergewöhnlichen Eindrücken und mit Dankbarkeit blicken wir zurück auf die Reise durch dieses wunderschöne Land, in dem wir überall herzlich willkommen geheißen wurden. Wir durften die Vielschichtigkeit der dortigen völkerpolitischen Verhältnisse und deren Hintergründe ein wenig kennlernen und besser verstehen. Den Menschen dort wünschen wir baldigen Frieden.

Ausführlicher Bericht

Bilder:


Route


Jerusalem


Hebrew University


Golan



Genezareth


Totes Meer


Kibbuz Yotvata


Route

 
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