Porta Hebraica
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History of the Hebraica of the Bavarian State Library

Die Hebraica- und Judaica-Sammlung der BSB wurde seit ihrer Gründung im 16. Jahrhundert kontinuierlich erweitert. Den Kern der Hebraica- und Judaica-Bestände der BSB bilden humanistisch-christliche Sammlungen aus dem 16. Jahrhundert, die durch gezielte Sammeltätigkeit zweier christlicher Humanisten, die sich für die meisten jüdischen Wissensgebiete interessierten, entstanden sind. Die Sammlung bietet heute den Judaisten unverzichtbare Quellen, sei es im Bereich der Midrasch-Literatur, des Talmuds, der Kabbalah oder der frühen jüdischen Mystik.

Diese Sammlung ragt in der heutigen deutschen Bibliothekslandschaft durch ihre besonderen Bestände heraus und ist in judaistischen und fachbibliothekarischen Kreisen weltweit bekannt. Zu der kontinuierlich aufgebauten Sammlung gehören mehrere Unikate und zahlreiche Rariora. Die gedruckten Hebraica-Bestände, die im OPAC der Bayerischen Staatsbibliothek nachgewiesen sind, umfassen heute ca. 36.000 Titel, die Judaica-Bestände sind geschlossen aufgestellt und daher zahlenmäßig schwer zu schätzen.. Hinzu kommen 507 Handschriften. 1895 veröffentlichte Moritz Steinschneider, der ›Vater der hebräischen Bibliographie‹, einen Katalog der Handschriften, der 418 Titel beschreibt. Auf die Entwicklung und Bedeutung dieser Sammlung wurde bereits in einigen Aufsätzen hingewiesen; dabei wurden meistens nur Zimelien hervorgehoben. Es fehlt jedoch eine systematische, buchwissenschaftliche Darstellung dieser Sammlung. Ein Sonderkatalog der Hebraica- und Judaica-Bestände der Bayerischen Staatsbibliothek liegt nur für die jiddischen Bücher vor.

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